Pflege - das unterschätzte Risiko !

( Absicherung schon ab 5,00 € monatlich möglich ! Siehe unten ! )


 

kurz und knapp: Die (gesetzliche) Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung und übernimmt einen Teil der Kosten, die bei der häuslichen oder stationären Versorgung eines Pflegebedürftigen entstehen, wenn die Pflege mindestens ein halbes Jahr andauert.

Wer ist wo versichert?

Träger ist die Pflegekasse, eine selbstständige Einrichtung der Krankenkassen. Hier sind alle gesetzlich Krankenversicherten mitversichert. Wer nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, kann sich hier freiwillig versichern. All diejenigen, die zur Einführung der Pflegeversicherung privat vollversichert waren, wurden Mitglied in der privaten Pflegeversicherung.

 

Wann leistet die Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung leistet nur nach einem Antrag. Dieser muss auch bei einer gewünschten Höherstufung eingereicht werden. Nach Erhalt des Antrages lässt der Versicherungsträger prüfen, ob dieser gerechtfertigt ist. Dazu lässt er den (Sozial-)Medizinischen Dienst oder einen geprüften Gutachter einen Hausbesuch beim Antragsteller durchführen. Hier wird dann ein Gutachten erstellt, welches Aufschluss über die Pflegebedürftigkeit und den Pflegeaufwand gibt.

Entsprechend diesem Gutachten entscheidet der Träger über die Einordnung in eine Pflegestufe. Sie ist maßgebend für die Leistungsansprüche.

 

Pflegestufen

 

Pflegestufe I – erhebliche Pflegebedürftigkeit,

           + mindestens 90 Minuten Hilfebedarf pro Tag und
           + mehr als 45 Minuten Grundpflege pro Tag

Pflegestufe II – schwere Pflegebedürftigkeit

           + mindestens 180 Minuten Hilfebedarf
           + mindestens 120 Minuten Grundpflegebedarf

Pflegestufe III – schwerste Pflegebedürftigkeit

           + mindestens 300 Minuten Hilfebedarf,
           + mindestens 240 Minuten Grundpflege

Darüber hinaus: Härtefall. Hier können zusätzliche Leistungen gewährt werden.

 

Kriterien bei der Leistungserbringung

Leistungen, die der Prävention oder Rehabilitation dienen, gehen vor. Auch ist die ambulante Pflege der stationären oder teilstationären vorzuziehen.

 

Versorgungslücke?

 

Die Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Kosten, die im Pflegefall entstehen. Die Pflegekosten sind in den letzten Jahren aber erheblich gestiegen. Zwar wurden die Beiträge in der Pflegereform 2008 auch angehoben. Aber die Leistungen haben sich nicht in gleichem Maß erhöht. In sofern sollten Sie überprüfen, ob eine private Pflegeversicherung oder eine Pflegezusatzversicherung für Sie sinnvoll ist, um die Versorgungslücke zu schließen.

 

Wenn die gemeinsamen Leistungen aus Pflegeversicherung und Rente nicht ausreichen, stehen die Angehörigen in der 

Pflicht, für die Kosten aufzukommen. Sie entscheiden also schon heute, ob Sie im Alter selbst entscheiden können, wie Sie versorgt werden wollen und können, oder ob

Sie u.U. Ihren Kindern auf der Tasche liegen müssen.  


 

Stiftung Warentest - Nr.1/2009  : DKV ist Testsieger !
Aber auch AXA, Versicherungskammer Bayern,  Hallesche, Universa und Würtembergische bieten leistungsstarke Tarife ( Ökotest & Co )

Preisbeispiel für einen 40jährigen Mann :

1000 € bei Pflegestufe III  :  4,70 €  monatl. Beitrag

Gerne senden wir Ihnen ein unverbindliches Berechnungsbeispiel zu. Hier anfordern :

Wir freuen uns über Ihre Nachricht.